Häuser im Dunkeln (2018/19)

Häuser im Dunkeln (2015/16)

Es ist Winter, die Tage sind kurz, es wird abends früh dunkel. Wenn man in der Stadt unterwegs ist, kann man beleuchtete Fenster in den Häusern sehen. Dieses Motiv ist Ausgangsidee für die hier gezeigten Bilder. Damit auch beim Malen der Bilder etwas von der winterlichen Dunkelheit zu spüren ist, werden die Jalousien zum Atelierraum geschlossen, das Raumlicht ausgeschaltet und Kerzen angezündet. Die Kinder präparieren ihr Blatt zunächst mit gelbem Farbpigment, das mit einem Küchentuch auf dem Papier verwischt wird. Auf das so grundierte Papier werden Häuser gezeichet (mit Zeichenkohle oder schwarzem Buntstift). Es ist wichtig, dass die Häuser große Fenster (und Türen) erhalten. Beim Ausmalen sollten die genutzten Farben stets mit etwas Braun und/ oder Schwarz vermischt und die Fenster ausgespart werden. Zwischendurch betrachten wir die Bilder bei eingeschalteter Raumbeleuchtung, hierfür unterbrechen alle kurz ihre Arbeit. Die Kinder reagieren freudig überrascht, wenn sich die dunklen Farben bei heller Beleuchtung deutlich verändern.

Drei Jahre später ist das gleiche Thema nochmal bearbeitet worden, als besonderes Angebot in der Adventszeit. Diesmal wurden die Häuser vorgezeichnet und ausgewählte Fenster und Türen mit hellem Gelb (mit etwas Weiß gemischt) ausgemalt. Erst danach wurde das Licht gelöscht und wie schon in dem anderen Beispiel weiter verfahren.

Eine schöne Aktion, um in das Thema „beleuchtete Fenster in der Nacht“ einzusteigen, wäre, die Kinder große Pappen mit Türen und Fenstern bemalen zu lassen (oder sie einfach aufzuzeichnen); auch die „Innenansichten“ der Häuser können auf die Rückseiten der Pappen gemalt oder gezeichnet werden. Die Fenster und Türen werden mit einem Cutter oder großen Scheren (größere Kinder brauchen Hilfe, bei kleinen, wie hier muss ein Erwachsener diese Arbeit übernehmen) grob aus- bzw. angeschnitten. Die Pappen können dann mit einem Tacker auf Holzbretter (wir haben hierfür unsere Arbeitsplatzunterlagen aus Holz genutzt) befestigt werden, damit sie nicht umfallen und Gläser mit Teelichtern hinter die Papphäuserwände gestellt werden. An dieser Stelle können sich auch schon kleine Studien/ Skizzen der Installation im Dunkeln anschließen.

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