Brennendes Haus (2013/14)
Mit Tesakrappstreifen kleben die Kinder eine Hausform auf ihre Papiere. Das Haus wird abgedeckt und ein himmelblauer Hintergrund mit Batikfarbe gesprüht. Da ihnen die Aktion mit dem Schwammdruck Freude gemacht hatte (s.u.), können sie nun das Haus auch mit dieser Technik farbig gestalten. Zuvor zeichnen sie ein oder zwei Fenster in die Form und eine Tür, die sie beim Drucken weiß lassen sollen. In den Räumen hinter einem Fenster (oder der Tür) soll es später brennen. Die Kinder entscheiden, ob das Klebeband im Bild verbleiben oder vorsichtig entfernt werden soll.
Beim zweiten Termin betrachten wir gemeinsam ein Feuer. Die Kinder hatten in den Tagen zuvor eine Exkursion zur Feuerwehr gemacht und haben bereits Ideen, wie Feuer aussehen kann. In einer Feuerschale aus Ton entzünden wir nun selbst ein kleines Feuer (Achtung: immer auf bereitstehndes Löschmittel achten, lange Haare zusammenbinden, ggf. Ärmel hochkrempeln) und betrachten die Farben des Feuers. Anschließend malen die Kinder ein Feuer, das aus einem Fenster hinaus lodert. Wie weit sich das Feuer ausgebreitet hat, darf jeder selbst entscheiden. Wer fertig ist, darf unter meiner Anleitung mit der Fumagetechnik etwas Rauch in sein Bild setzen. Außerdem können die Kinder entscheiden, ob bereits die Löscharbeiten begonnen haben und ggf. Löschfahrzeug, Leiter und Feuerwehrmann/-frau dazu zeichnen.
Schwammdruck (2013/14)
Dem Motiv des brennenden Hauses ging eine Aktion mit Schwämmen voraus. Hierfür war der große Gruppentisch komplett mit Packpapier bespannt. Es lagen verschiedene kleine Haushaltsschwämme in der Mitte des Tisches. Die Kinder konnten zunächst mit den Schwämmen spielen, sie fingen an, sie nach Farben zu ordnen, zu hoch wie möglich zu stapeln oder Figuren zu legen.
Eigentlich war aber ein Schwammdruck auf dem großen Packpapier vorgesehen. Hierfür wurden Paletten mit Schwarz, Blau und Weiß zur Verfügung gestellt, Pinsel für den Farbauftrag und Becher zum Aufbewahren und Auswaschen der Pinsel. Es gab keine Motivvorgaben, aber den Hinweis, dass man mit den Schwämmen auch konstruieren bzw. „bauen“ könne – z.B. Häuser, Brücken, Türme. Die Kinder stempelten bedacht oder wild drauf los, es wurde nicht nur gedruckt, sondern auch mit den Stempeln gewischt und teilweise mit dem Pinsel weitergezeichnet.