Baustellen (2014/15)

Kinder interessieren sich meist schon wenn sie klein sind für Baustellen, die es in einer Großstadt wie Berlin häufig zu betrachten gibt. Die Jungs in der Vorschule haben oft ein großes Wissen zu Baufahrzeugen, das sie hier einsetzen können. Trotzdem schauen wir uns zunächst verschiedene Baufahrzeuge an und überlegen, was es eigenlich auf einer Baustelle alles zu sehen geben kann. Die Kinder zeichnen anschließend auf ein kleines Papierformat ein Baufahrzeug, auch Schubkarre oder Eimer sind möglich. Später gehe ich mit den Kindern hinaus, um Häuser zu fotografieren. Sie sollen später den Hintergrund für die Baustellen bilden. Hierfür drucke ich die Fotografien der Kinder auf A4- und A3-Formaten in s/w aus und bringe die Ausdrucke zum nächsten Termin mit.

Bei diesen Bildern handelt es sich um die jährlichen Ausstellungsbilder in der Kita. Sie wurden deshalb auf einem größeren Papierformat gezeichnet. Auch sind die Bilder wieder in mehreren Arbeitsschritten entstanden, was dem späteren Betrachter mehr Komplexität zumutet.  Beim zweiten Termin wählen die Kinder also zwei Hausausdrucke aus und arrangieren sie auf ihrem Zeichengrund. Die Ausdrucke werden mit Klebeband fixiert. Darunter wird Durchschlagpapier (Zauberpapier) geklebt, damit die Kinder nun die Merkmale der Hausfassaden auf ihren Bildgrund übertragen können. Diese Arbeit erfordert eine Menge Ausdauer und Geduld, die Kinder erfreuen sich aber an den so entstehenden, ausdifferenzierten Zeichnungen. Die Kinder in der Gruppe, denen das Zeichnen grundsätzlich noch schwer fällt, schneiden ihre Häuser einfach aus und kleben sie in ihr Bild ein. Beim nächsten Termin werden nun die typischen Dinge zeichnerisch hinzu gefügt, die man auf einer Baustelle sehen kann – natürlich dürfen auch Bauarbeiter und Bauarbeiterinnen nicht fehlen. Dabei kann schon überlegt werden, wo das Baufahrzeug aus der ersten Stunde später seinen Platz finden könnte. Wer hiermit fertig ist, beginnt die Zeichnung mit flüssiger Batikfarbe zu colorieren. Aufgrund der feinen Zeichnungen ist die Gouache hier weniger geeignet.

Dünne Papierstreifen können als Baugerüst vor eine der Hausfassaden geklebt werden, auch grün gefärbte Gaze kommt bei dem ein oder anderen Bild zum Einsatz. Schließlich werden die letzten Details ins Bild gezeichnet und ein Haufen Bausand, den wir einfach aus der Buddelkiste entwendet haben, ins Bild geleimt. Auch das Baufahrzeug oder andere kleine Zeichnungen aus der ersten Stunde werden nun eingeklebt.

Natürlich ist auch bei diesen Bilder das rot-weiße Flatterband ein wichtiges Merkmal für die Baustellen, wie schon bei den Bildern aus der Schuleingangsphase einige Jahre zuvor: https://biwi.a-pro-ku.de/pf/baustelle/

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