Bananen – kleine Studien an Stationen (2014/15)
Die Erscheinungsformen und -farben der Banane werden an verschiedenen Stationen mit bildnerischen Mitteln reflektiert. Eine halb geschälte, angeschnittene Banane dient an der ersten und größten Station als Zeichenvorlage, ebenso eine Hand Bananen und eine komplett eingetrocknete Bananenschale. Reifere, bereits braun-gefleckte und überreife Bananen werden an der zweiten Station genutzt, um eine Farbprobe für eine schnelle Pinselzeichnung nachzumischen; hierfür stehen Paletten mit brauner, ockerfarbener und gelber Gouache zur Verfügung. An der letzten Station geht es um die typische Form der Banane. Sie wird – in diesem Fall möglichst ohne Vorzeichnung – mit einer Schere aus einem dickeren Papier (Malpapierreste, günstiges Aquarellpapier) geschnitten. Anschließend wird ein sauberes Baltt über die Form gelegt und mit Wachskreiden durchgerieben, sowie auf einem weiteren Blatt mit der Walze abgewalzt. Aus den entstandenen Blättern mit den Bananenstudien wird ein Leporello geklebt. Die Arbeiten der Kinder sind beeindruckend in der Art, wie sie deren Wahrnehmung und Wissen wiederspiegeln.